Die Geschichte der Einlegesohle:

Die Geschichte der Einlegesohle reicht zurück bis in das römische Zeitalter. Hatten die Römer irgendwo Fuß gefasst, bauten sie  Steinstraßen und Militärlager, aus denen später richtige Städte wurden.   

Damit aus dem römischen Reich eines der größten Imperien der Weltgeschichte werden konnte,  musste das Heer oftmals sehr lange Fußstrecken auf den erbauten Steinstraßen zurücklegen. Die wenigsten Römer ahnten, welche Folgen dies haben würde. Die langen Märsche mit schwerer Ausrüstung auf dem Rücken hinterließen bei vielen Soldaten Spuren an den Füßen. Um den diversen Fußerkrankungen entgegenzuwirken entwickelten die Römer erste Ledersohlen für ihre Marschstiefel. Diese Stiefel des römischen Militärs wurden Caligae genannt. Bekannt sind sie heute noch unter dem Begriff „Römersandalen“. 

Die Caligae wurden aus einem Stück gefertigt und wogen ca. 1.300 Gramm. Die integrierte Sohle hatte eine Dicke von circa 8 Millimetern.  Die Unterseite der Sohle hatte kein spezielles Profil, sondern wurde mit 80-90 Eisennägeln mit halbkugeligen Köpfen besetzt. Diese hielten die Sohle zusammen. Außerdem dienten die Metallnägel in den Sohlen für einen besseren Halt beim Laufen. Darüber  hinaus schützten die Nägel vor Abnutzung der Sohle. 

Sicherlich waren die Metallnägel unter den Sohlen für die Römer nicht besonders angenehm und versprachen keinen besonders hohen Komfort für die Füße. Dennoch überwiegten die Vorteile.

Schuhsohlen

Ober-und Unterseite von Caligasohlen

Quelle: wikipedia.de

Wie wird die Einlegesohle noch genannt ?

- Einlegesohle

- Fußsohle

- Schuhsohle

- Innensohle